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Breitbandgedanken

Kein Ding des Internets, die Weihnachtskarte.

Jetzt im Trend...die schlimme E-Karte.

Jetzt im Trend…die schlimme E-Karte.

Ich sammle ja seit vielen Jahren alle Weihnachtskarten, die ich so beruflich erhalte und es werden pro Jahr immer weniger. Das mag mit meiner beruflichen Entwicklung zu tun haben oder an einem fatalen Trend – der Weihnachtskarte per E-Mail.

Die Weihnachtskarte per E-Mail ist das Schlimmste, dass ihr mir antun könnt. Sie beweist, dass es euch nicht einen Pfennig wert ist, jemandem zu Weihnachten einen Gruß zu schicken. Und sie beweist, dass ihr weder Fantasien und noch Stil habt. Und ich denke, dass eure Firma wohl auch bald pleite ist, wenn ihr euch keine vernünftigen Grüße mehr leisten könnt – so!

Warum tut ihr das?

„Das ist doch praktisch.“, höre ich euch sagen. Praktisch? Schön irgendeinen Weihnachtsscheiß aus dem Internet downloaden, Outlook und Excel einschalten und das Massenmailing verschicken. Stimmt, das ist praktisch. Der Höhepunkt der persönlichen Ansprache ist dann: „Sehr geehrte Kunden, wir wünschen Ihnen ein schönes Fest!“. Nicht mal die Technik beherrscht ihr, dass es zu einen persönlichen Absprache kommt. Praktisch doof.

Und hässlich ist es!

Was glaubt ihr eigentlich, wie die Entsprechung einer Papierkarte als PDF aussieht? Kacke! Ihr seid auch zu Weihnacht nicht in der Lage das Medium zu nutzen. Nette Weihnachtsanimation, bisschen Musik, irgendwas mit Interaktivität? Nix da! Habt ihr nicht. Ihr seid hässlich.

Lasst es ganz!

Eure Kunden sind es nicht wert eine richtige Karte zu erhalten und ihr habt nicht das Rückgrat dann ganz darauf zu verzichten. Mal ehrlich, das Fehlen eurer Karte würde doch sowieso keiner bemerken. Also warum? Also spart uns die Bits, die können nichts dafür.  Lasst es doch.

Macht es richtig.

Eine normale E-Mail mit persönlicher Ansprache und Wünsche für die Familie sind OK und zumindest ehrlich.  Eine Hightech-ECard mit Schnick und Schnack, kann lustig sein. Eine Postkarte aus Pappe mit einem schönen Druck drauf vergrößert meine Sammlung und ist an schönsten. Macht es richtig.

Frohe Weihnachten,

Christoph

PS: Und wenn ihr mir dann noch in die PDF-Karte schreibt, dass es statt Geschenke dieses Jahr eine Spende an XY gibt….dann glaube ich EUCH das nicht. Geizhälse!

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1 Kommentar

  1. Ja, geht gar nicht. Sinnsprüche mag ich innerhalb von Facebook im Gegensatz zu dir gern.
    Wer seinen Kunden noch nicht einmal eine persönliche Mail oder Karte und die damit verbundene Wertschätzung zukommen lassen kann, ist des Kunden nicht wert. Wir haben im Büro die Weihnachtskarten der Kunden und Dienstleister, mit denen wir zusammen arbeiten, aufgehängt. Es macht mir Freude, diese zu lesen und weiß die Mühe des Absenders zu wertschätzen.

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